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Der Gott von Abraham, Isaak und Jakob ist auch heute noch der Gott dreier Generationen.
Das Ziel dieser drei Generationen ist es, Reich Gottes zu bauen.
Wichtiger Baustein ist eine einheitliche Sprache. Auch wenn jede Generation ihren eigenen Wortschatz hat, darf keine Aufteilung und Trennung geduldet werden (1.Mose 11, 6). Durch unsere gemeinsame Sprache, mit der wir Gott loben und preisen, nehmen wir uns selbst und den anderen an (Ps. 139, 13-16). Ein Volk, ein Herr, ein Glaube, eine Taufe (Eph. 4, 5ff), auch wenn der Feind versucht, Misstrauen zu säen.
Wir haben einen dreifachen Dienst: an uns, an der Gemeinde, an der Welt. Innerhalb der Generationen soll praktische Seelsorge stattfinden, in gegenseitiger Wertschätzung (Joh. 4) und in einer geistlichen Atmosphäre, so wie auch Gott den Wert des Menschen nach dem Sündenfall nicht zerstört hat. Das Herz der Eltern soll sich den Kindern zuwenden (Mal. 3, 24), die ältere Generation soll Mentor sein für die jüngere - so wie Jesus es für seine Jünger war; sie ist verpflichtet, Geschichten und Erlebnisse mit Gott weiterzugeben: Glaube kommt vom Hören.
Junge Menschen, die noch mehr Kraft und Möglichkeiten haben, sollen sich von Gott rufen lassen und diesem Ruf gehorsam sein durch das Studium seines Wortes, durch Gebet, durch Mitarbeit und Unterordnung in einem Team. Dann wird sich Gottes Salbung zeigen – so wie bei David – und sie werden die Kultur, die Umwelt und die Lebensweise beeinflussen.
So können die drei Generationen einander in Liebe und Dankbarkeit dienen und in Einheit im persönlichen, gemeindlichen und gesellschaftlichen Leben wirken und Reich Gottes bauen.

Hermann Riefle
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