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JMS: Jugend-, Mission- und Sozialwerk e.V.
   


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Jugend-, Missions- und Sozialwerk e.V.
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Heiße Eisen

Mit der Rubrik "Heiße Eisen" wollen wir Ihre/Eure Fragen zu brennenden Themen beantworten. Die Antworten stellen keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit oder gar Absolutheit. Sie sind lediglich Ausdruck unserer, zum Teil auch persönlicher, Überzeugungen und Werte.

Die Rubrik wird vom JMS-Webmaster betreut. Viele im Gästebuch angesprochenen Fragen werden hier beantwortet.

Also und jetzt geht´s  zur Sache - Feuer Frei!

Glaube oder Aberglaube

Ich kann es immer noch nicht fassen, wir sind eine relativ hoch entwickelte lebensform und belasten uns trozdem noch mit etwas so nutzlosem wie religionen. Für alle, die es immer noch nicht kapiert haben, es gibt kein leben nach dem tod, keine wiedrauferstehung und den ganzen anderen schwachsinn. Gib mir eine Bibel und ich verbrenn, zerreiß sie oder ess sie notfalls auf, aber verschohnt mich mit eurem aberglauben.

Das mit der hochentwickelten Lebensform ist sicher richtig. Biblisch gesehen sind wir sogar die "Krone der Schöpfung". Du hast auch recht mit den Religionen - ich finde es auch nutzlos über Religion zu streiten. Was mir aber Sinn in meinem Leben gibt, ist mein Glaube an Gott, den Schöpfer, Jesus Christus meinen Retter und den Heiligen Geist.  Jesus ist gestorben für meine Sünden und von den Toten auferstanden. Er lebt! Weil er den Tod überwunden hat, darf auch ich leben - und zwar in Ewigkeit.

Das ist natürlich eine Frage des Glaubens, die mit dem Verstand nicht so viel zu tun hat.  Wer das nicht kann oder will soll es lassen  - Schade. Du weisst nicht was dir entgeht.

Taufe

Na, wenn man durch die Taufe bei euch los wird von der Ichhaftigkeit, wie hier der Copastor schreibt, dann seid ihr die ersten Christen, die damit ihr eigenes ich vollständig überwunden haben. Wer's glaubt wird selig. Schön wäres es, wenn es so wäre. Gottes Wort sagt etwas ganz anderes. Also hat das ein ahnungsloser Pastor geschrieben und einer, der sich selber und andere nicht kennt. Deutlich gesagt:Irrlehre, die jeder halbwegs kenntnisreiche Christ durchsschaut und die hunderte von andern Pastoren auch durchschauen.

Danke auch für diese Rückmeldung. Wir halten uns einfach an die Bibel. Im Römerbrief Kapitel 6 haben wir grundlegende Aussagen zur Taufe. Und unsere Aussage ist ganz im Sinne von Vers 6 gemeint: "Wir wissen ganz sicher: Was wir früher waren, ist mit Christus am Kreuz gestorben. Unser von der Sünde beherrschtes Ich ist damit tot, und wir müssen nicht länger Sklaven der Sünde sein." (Übertragung der Guten Nachricht)  Viele Grüße auch im Namen unseres Co-Pastors JMS Internet Team

Na lieber Copastor, fragt mal deine andern Pastoren über die Praxis. Bibel zitieren kann jeder, aber ob das in Realität stimmt, ist etwas ganz anderes. Erfahrene Chisten wissen, dass kein einziger mit der Taufe sofort alles Eigene überwunden hat und das es lebenslanger Kampft ist, wie selbst Paulus schreibt. Gehts dir velleicht wie jenem kath. Pfarrer, der nach einem einwöchentlichen Seminar freudig nach Hause kam und in seinem Garten ein Plakat an ein Kreuz schrieb, wo stand, der alte Mensch sei nun gestorben. Da schrieb seine Haushältern nach einigen Tagen unter das Plakat \"und nach 3 Tagen wieder auferstanden\"....  Das Fleisch des Menschen ist niemals auf einen Schlag besiegt, das steht im NT deutlich genug und warum musste Paulus die Christen so oft ermahnen und die heutigen Prediger machen das auch.
mal bisschen logisch denken und auch geistlich, könnte da helfen oder mal erfahrene Christen zu Rate ziehen. Selbst diese sündigen immer wieder. Eigentlich sollte man das ja schon auf der Bibelschule lernen. Wohl aber ist Bibelschulgeist oft nicht gleich mit Gottes Geist.

Lieber Gast auf unserer Seite,
die Interpretation, dass mit der Taufe aller Egoismus letztgültig im Leben eines Christen ausgemerzt sei, war und ist nie unsere Ansicht gewesen. Von daher haben Sie durchaus Recht. Mit der Taufe sollte nach Paulus, so wie wir ihn verstehen, allerdings eine Grundentscheidung getroffen werden, den eigenen Lebensstil Jesus selbst unterzuordnen. Dass wir an diesem Ziel des Öfteren vorbeischießen, zeigt die christliche Praxis auch von erfahrenen Christen. In diesem Lebensweg, den man auch als Heiligung bezeichnen kann, sind wir auf die Gnade und Hilfe von Jesus angewiesen. JMS Pastor Dietrich Ebeling

Werter Herr Ebeling, die von Ihnen eingeräumte missverständliche Aussage über die Grosstaufe und das damit angeblich verbundene "Begraben" des ichhaften Lebensstils würde ich an Ihrer Stelle nun auch richtigstellen. Ansonsten ist weder die Erwachsentaufe noch die Kindertaufe explizit aus der Bibel abzuleiten. Jedoch wurden laut Kirchengeschichte auch Kinder schon in der ersten 4. Jahrhunderten getauft. Siehe Origines, der sie sogar als apostolisch anführt. Taufe macht aber auch nicht heilig, weder in der einen noch andern Form. Freundlichen Gruss Olla

Lieber Pastor Ebeling, jetzt alles richtiggestellt. Nur noch eines: die Grundentscheidung geschieht bei der Bekehrung, nicht bei der Taufe. Die Taufe ist dabei sekundär und die meisten sind auch schon als Kind getauft. Wenn jemand nie getauft wurde und sich kurz vor dem Tod noch bekehrt wird er auch ohne Taufe einmal Gott schauen. Gott sieht das Herz an. Der Glaube und die Hingabe ist das entscheidende, weniger die kirchlichen oder freikirchlichen Formen. Freundlichen Gruss Olla


Bild von Jesus

Auf eurer Webseite sieht man ja gar kein Bild von Jesus, sondern nur von menschlichen Führern. Werden die etwa mehr verehrt als Jesus selber? Hoffentlich nicht. Wenn der Herr das A und das O sein soll, wäre ein Bild von ihm eher angebracht. Es gibt ja genug gute davon, unabhängig davon, dass man natürlich kein Foto von ihm hat. Aber ein gemaltes Bild kann auch etwas von seinem Geist ausdrücken.
Hier z.B. eines:
http://www.santafaustina.info/santaf1.jpg  Übrigens gibt es dieses Jahr in den Kinos einen guten Film über die letzten Stunden des Leben Jesu. Den sollten sich die Leute ansehen.
http://www.passion-movie.com/deutsch/index.html

Wenn wie Jesus nicht anbeten dürfen, dann beten wir eben Menschen an. Vielleicht das bei euch besser. Bilder wird man nicht anbeten, sowenig man die Bibel anbetet, aber sie können beide zu rechten Anbetung des Herrn führen. Ob einem das Bild von Faustina gefällt, es gibt ja andere. Mir scheint, hier wird lieber Menschenwerk hochgepriesen wie die weltlich-geprägte Schaulieder. Ein wahrer Christ braucht keine Lobpreisleiter und Vorsänger, der kann zuhause oder sonstwo niederknien oder vor einem Kreuz den Heiland anbeten. Menschen darf man nicht hochheben und preisen, nur allein Gott.

Hallo Siegfried, zum Thema "Bilder von Jesus": Auf dem 2. Konzil von Nikaia (ca 780 n.Chr) wurde festgestellt, daß Jesus-Bilder nicht verehrt/angebetet werden dürfen (s. 1.Gebot), aber durchaus sein "menschliches" Äußeres darstellen können.  Da das von Dir vorgeschlagene Bild m.E.nach aber sehr einseitig subjektiv geprägt ist (nämlich von dem was Frau Faustina denkt und lehrt), finde ich es besser, kein Abbild von Jesus auf der Seite zu haben.  Ich glaube nicht, daß Jesus sich auf ein Bild, und die damit beim Betrachter hervorgerufenen Assoziationen festlegen lässt.  Alles Gute, Marc-David


Ist Gott die Nummer eins?

Ist Gott eine Nummer? Nummer eins, zwei oder drei? Oder hat Gott ein Herz? Begriffe verraten die Absichten, Kurt

Lieber Kurt, "Das erste Gebot besagt: Ich bin der Herr, dein Gott! Ich habe dich aus Ägypten herausgeführt, ich habe dich aus der Sklaverei befreit. Neben mir gibt es für dich keine anderen Götter. (2. Mose 20,2f) Jesus legt dieses Gebot in Mk 12,29: Der Herr ist unser Gott, der Herr und kein anderer. Darum liebt ihn von ganzem Herzen, mit ganzem Willen und ganzem Verstand und mit allen Kräften! - In diesem Sinn könnte man umgangssprachlich sagen, dass Gott unsere Nummer "Eins" im Leben sein sollte. Allerdings ist Gott keine Nummer, sondern er muss sehr viel Ähnlichkeit mit uns Menschen haben, denn immerhin sind wir als imago die (als Ebenbild Gottes geschaffen). Aus dieser Warte könnte man menschlich gesprochen durchaus sagen, dass Gott Herz hat. Die Bibel berichtet von seiner Liebe und Barmherzigkeit uns Menschen gegenüber


Schauveranstaltungen?

Wie ist es bei euch? Auch mit "Ach und Krach dem Lamme nach" und in Gemeinde und Praxis mehr Welt als Gott? Sieht ja so aus bei den vielen Schauveranstaltungen. Erwin

Ich weiss nicht, was du mit "Schauveranstaltungen" meinst? Wir sind keine Illusionisten und wissen, dass wir in der "Welt" leben. Wir versuchen mit allen Veranstaltungen Gott zu dienen und die Menschen mit Gottes guter Botschaft zu erreichen. Das JMS-Internet-Team


Wer hat den neutestamentlichen Kanon festgelegt?
(Wer hat festgelegt welche Bücher im Neuen Testament aufgenommen werden? Anm. Webaster)

Wer hat den neutestamentlichen Kanon festgelegt? Heinz

"Kanon hat einen semitischen Wortstamm (qaneh) mit der Bedeutung „Maßstab, Richtschnur, Tabelle“. Im kirchlichen Sinn sprechen wir vom Kanon: „Die Tabelle der von der Kirche aus Urkunden göttlicher Offenbarungen anerkannten Schriften.“  Letztlich greift auch hier das Geheimnis der Inspiration und göttlichen Führung in der Zusammenstellung der biblischen Bücher. Die Schriften, die in den Kanon aufgenommen wurden, genügen drei Hauptkriterien: 

a) durch ihren spezifischen Inhalt: Person und Werk von Jesus als zentrales Thema
b) durch den moralischen Inhalt/Effekt bei den Lesern
c) durch das historische Zeugnis: die Kirche beschloss nicht den Kanon, sie erkannte ihn an, z. B. 
    anhand der Art von Zitierungen.

Im sechsten Artikel der ‘Neununddreißig Artikel’ der Anglikanischen Kirche steht: „Unter der Bezeichnung Heilige Schrift verstehen wir jene kanonischen Bücher des Alten und Neuen Testaments, über deren Autorität innerhalb der Kirche niemals irgendein Zweifel bestand.“  Es gab schon früh informelle Zeugen des Kanons: z. B. der 1. Clemensbrief um 95: Mt, Röm, 1. Kor, Heb (4 Bücher/Briefe) Ignatius von Antiochia 116: Mt und alle Paulus-Briefe (14) Polykarp um 150: Mt, Apg. und Paulus (außer 2. Tim), 1. Pet, 1. Joh (17) Irenäus um 170: alle außer Phim und 3. Joh (25) 

Formelle Listen:
Kanon des Marcion um 140: Lk und 10 Pls-Briefe
Canon Muratori um 170: Mt, Mk, Lk, Joh, Apg, 9 Pls-Bfe an Gemeinden, 4 Pls-Bfe an Personen (Phim, Tit 1 und 2. Tim), Jud, 1. und 2. Joh, Offb (22)
Der Osterbrief des Athanasius aus dem Jahr 367 enthält 27 Schriften.

Direkte Antwort auf die Frage: Letztlich diese beiden Konzilien der katholischen Kirche: 397 findet ein Konzil in Karthago statt mit einer Liste von 27 Schriften, das Konzil 419 von Hippo bestätigt diese Liste." Dietrich Ebeling

 

 

 






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Paulus schreibt:  Durch Gottes Gnade bin ich, was ich bin.
1.Korinther 15,10

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